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Ulf-Guido Schäfer ist Soloklarinettist bei der NDR Radiophilharmonie Hannover sowie Mitglied im Ma’alot-Quintett, dem Ensemble Acht und dem Arte Ensemble. Schäfer trat als Solist mit hochrangigen Orchestern auf und spielte etwa die Konzerte von Mozart, v. Weber und Nielsen unter Dirigenten wie Paavo Berglund, Heinrich Schiff und Eiji Oue.
Mitte der 90er Jahre begann Ulf-Guido Schäfer damit, Bearbeitungen für Bläserquintett zu schreiben – zunächst für „sein“ Ma’alot-Quintett, dann auch zunehmend im Auftrag anderer Quintett-Formationen sowie bedeutender Festivals, etwa dem Beethovenfest Bonn, dem Rheingau Musik Festival und den Niedersächsischen Musiktagen. Mittlerweile zählt Schäfer zu den meistgespielten Arrangeuren auf diesem Sektor, sei es von international renommierten „festen“ Bläserformationen oder von Mitgliedern berühmter Orchestern, wie etwa der Berliner Philharmoniker, Staatskapelle Berlin oder des Gewandhaus Leipzig.
Zunehmend erweiterte Schäfer seine Bearbeitertätigkeit auf gemischte Ensembles, hier insbesondere auf die Formation des großen Schubert-Oktetts mit Streichquartett, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott. Bearbeitungen in dieser Instrumentation von Werken Beethovens und Dvoraks liegen mit dem Ensemble Acht auf CD vor und bedeutende Kammermusikgruppen wie etwa das Scharoun-Ensemble führen diese Werke auf . Zuletzt feierte Ulf-Guido Schäfer mit Bearbeitungen von Werken Joseph Haydns für das Musiktheaterstück für Kinder „Papa Haydns kleine Tierschau“ (Text: Jörg Schade & Franz-Georg Stähling) mit über 50 Aufführungen innerhalb von zwei Jahren bei bedeutenden Festivals und renommierten Orchestern einen großen Erfolg. Auch dieses Werk liegt mittlerweile in einer Einspielung mit Bläsern der Radiophilharmonie des NDR auf CD vor.
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